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Theaterpädagogik - Certificate of Advanced Studies (CAS)

Sie wollen vermehrt spielerische Formen in Ihren Unterricht integrieren und theaterästhetische Spielprozesse im schulischen Kontext kompetent anleiten und begleiten? Sie wollen einen erweiterten Zugang zu den überfachlichen Kompetenzen im Lehrplan 21 finden? Dieses CAS-Programm befähigt Sie dazu.

Absolvierende des CAS-Programms "Theaterpädagogik"
• sind Fachleute für theatrales Lehren und Lernen.
• beraten und unterstützen das Kollegium in theaterpädagogischen Fragen.
• fungieren als Ansprechpersonen für Kulturvermittlung.
• führen kulturelle Projekte mit der eigenen und/oder mehreren Klassen im Schulhaus durch.

Als Ausgangspunkt des CAS-Programms dienen Ihre eigene Spielerfahrung sowie deren Erweiterung. Die Entfaltung der persönlichen Auftrittskompetenz steht zu Beginn der Weiterbildung im Zentrum: Körpersprache und Stimme werden gezielt geschult.

Theatrales Lernen im schulischen Kontext ermöglicht das Training überfachlicher Kompetenzen wie Konzentration, Wahrnehmung, Partizipation, Ausdrucksfähigkeit, Fantasie und Imagination.
Die Teilnehmenden sammeln über die persönliche Auseinandersetzung mit theaterästhetischen und performativen Prozessen Erfahrungen, die zu einem erweiterten Verständnis von Unterricht und Lernen beitragen.
Ein suchendes, experimentierendes und kooperatives Lehr-/Lernverständnis steht dabei im Zentrum. Die Angebotsform ist kompakt, kann innert eines Jahres besucht und mit einem Zertifikat abgeschlossen werden.

Zu guter Letzt steht Theater als eigenständige Kunstform im Mittelpunkt. Sie befassen sich mit aktueller Theorie, erhalten Einblick in theaterpädagogische Arbeitsweisen und setzen schliesslich ein eigenes Theaterprojekt um. Dabei lernen Sie performative Spielprozesse kompetent anzuleiten und theaterästhetische Stilmittel gezielt einzusetzen.

Abschluss
Certificate of Advanced Studies "Theaterpädagogik" der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Pädagogischen Hochschule Zürich, 15 ECTS-Punkte.
Die Anstellungshoheit liegt bei der Anstellungsinstanz, meist der Schulleitung. Mit dem Abschluss ist eine fachliche Vertiefung, jedoch keine formelle Lehrberechtigung verbunden.

Programmleitung
Andi Thürig, Theaterpädagoge, Dozent im Fachbereich Theater, Rhythmik, Tanz, PH Zürich
Regina Wurster, Leiterin Beratungsstelle Theaterpädagogik, PH FHNW

Kooperation
Das CAS-Programm "Theaterpädagogik" ist ein Kooperationsangebot von Schule und Weiterbildung Schweiz, swch.ch, zusammen mit dem Institut Weiterbildung und Beratung PH FHNW und der Abteilung Weiterbildung und Beratung der PH Zürich.

Aufbau des Programms
Die 29 Präsenzveranstaltungen gliedern sich in fünf Arbeitssequenzen, die an verschiedenen Standorten stattfinden. Nebst zwei Kurswochen (Juli und Oktober) findet die Arbeit meist an Wochenenden (jeweils Freitag und Samstag, 9.00-17.00 Uhr) statt. Ende Oktober folgen zwei Abendproben und Ende Oktober/Anfang November drei Aufführungen.

Sequenz 1: Foyer
Im Foyer eines Theaters beschäftigt man sich mit dem Gesehenen und Erlebten. In den Programm-Foyers werden nicht nur Prozesse und Erfahrungen reflektiert, es finden auch Auseinandersetzungen mit Theatertheorien und theaterpädagogischen Modellen statt. Standortbestimmungen festigen das Erlernte. Diese Sequenzen sind regelmässig über die gesamte Dauer des Programms verteilt.

Sequenz 2: Einstiegs-Kurswoche (im Rahmen der swch-Wochen in Chur)
Die Einstiegs-Kurswoche dient dem Ziel, theaterpädagogische Arbeitsweisen und Methoden kennen zu lernen. Gleichzeitig bildet sich die Gruppe zu einem arbeits- und spielfähigen Ensemble mit gemeinsamen theaterästhetischen Vorstellungen.

Sequenz 3: Theaterproduktion (in Zürich)
Die Produktions-Sequenz beinhaltet die Entwicklung und Erarbeitung einer Theateraufführung unter professioneller Leitung. Diese Sequenz soll Wege von der Idee zum Produkt, von der Improvisation zur Szene sowie Möglichkeiten des Verknüpfens von inhaltlichen und formalen Elementen aufzeigen und erlebbar machen.

Sequenz 4: Theaterprojekt in der Schule
Diese Sequenz beinhaltet die Planung und Realisierung einer selbstentwickelten Aufführung zu einem vorgegebenen Thema mit der eigenen Klasse oder Gruppe. Jeder Spielleitung steht ein theaterpädagogischer Coach zur Verfügung. Die Aufführungen werden gegenseitig besucht.

Sequenz 5: Zertifikatsarbeit
Die schriftliche Zertifikatsarbeit verdichtet einerseits das Theaterprojekt zu einer nachspielbaren Fassung, andererseits beleuchtet sie (selbst-)kritisch das eigene theaterpädagogische Vorgehen und Handeln.

Dozentinnen und Dozenten
Annina Giordano-Roth, Theaterpädagogin, Dozentin, PH Zürich
Murielle Jenni, Theaterpädagogin, Dozentin, PH FHNW
Mark Roth, Theaterpädagoge, Dozent, PH FHNW
Andi Thürig, Theaterpädagoge, Dozent, PH Zürich
Susanne Vonarburg, Theaterpädagogin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, PH Zürich
Regina Wurster, Leiterin Beratungsstelle Theaterpädagogik, PH FHNW
Allgemeine Informationen

Adressatinnen und Adressaten
Lehrpersonen aller Stufen, Heilpädagogen und Heilpädagoginnen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen

Teilnahmebedingungen
Diplom und zwei Jahre Berufserfahrung als Lehrperson oder vergleichbare Qualifikation. Die Theaterprojektarbeit muss mit einer Klasse oder einer Gruppe umgesetzt werden können. Der Besuch des CAS-Programms "Theaterpädagogik" und dessen Abschluss werden bestätigt.

Arbeitsformen
Je nach Arbeitssequenz steht Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit im Vordergrund. Schwergewichtig stehen die eigene praktische Spielerfahrung, das aktive Erleben von Entwicklungs- und Probenprozessen sowie die gemeinsame Reflexion der Erfahrungen im Gespräch im Fokus der Arbeit.

Arbeitsaufwand
Total 450 Stunden (15 ECTS-Punkte):
• 216 Stunden Präsenzveranstaltungen
• 234 Stunden Selbststudium

Leistungsnachweise
Die Produktions-Sequenz endet mit drei öffentlichen Theateraufführungen, in denen alle Teilnehmenden als Spielende auftreten. Sowohl die Produktion als Ganzes als auch das Spiel jedes Einzelnen wird kritisch beleuchtet und reflektiert.
Das Spielprojekt mit der eigenen Klasse wird im Rahmen eines Austauschtreffens einer anderen Schulklasse präsentiert. Sowohl die Klassen als auch die Spielleitenden erhalten differenzierte Rückmeldungen durch ihre Coaches.
Das Zertifikat wird erteilt, wenn die Präsenz in den Sequenzen nachgewiesen und die Zertifikatsarbeit anerkannt ist.

Organisatorisches
Anmeldeschluss Samstag, 11. 5. 2019
Beginn Freitag, 5. 7. 2019

Dauer
29 Präsenzveranstaltungen
Daten entnehmen Sie bitte der Broschüre

Orte

Campus Brugg-Windisch, Chur, Zürich

Gebühren
CHF 8500.-

Kantonale Finanzierungen
Kanton AG: Teilnehmende/r abz. Kantonsbeitrag (C), CHF 5100.-
Kanton SO: Teilnehmende/r abz. Kantonsbeitrag (C), CHF 5100.-
Lehrpersonen mit einer Anstellung beim Kanton Basel-Landschaft wenden sich für Informationen betreffend Kostengutsprache an die Fachstelle Erwachsenenbildung Basel-Landschaft FEBL, febl@bl.ch, www.febl.ch.
Lehrpersonen mit einer Anstellung im Kanton Basel-Stadt können bei ihrer Schulleitung einen Antrag auf Kostenbeteiligung stellen.
Die Spesen (Reisen, Verpflegung und Unterkunft) gehen zu Lasten der Teilnehmenden.

Kontakt
Allgemeine Auskunft / Anmeldung
Jana Baumgartner (swch.ch)
T +41 (0)61 956 90 70
jana.baumgartner@swch.ch

Fachliche Beratung
Regina Wurster (FHNW)
T +41 (0)56 202 81 49
regina.wurster@fhnw.ch

Andi Thürig (PHZH)
T +41 (0)43 305 61 28
andi.thuerig@phzh.ch

Dokumente
Broschüre CAS Theaterpädagogik: folgt in Kürze
Anmeldetalon CAS Theaterpädagogik: folgt in Kürze

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