Mittagstalk – Einblicke in das Churermodell und persönliche Lernwege
Der Mittagstalk «Bildungsort – Lernen im Gespräch» schuf auch am Sommercampus26 in Davos von swch einen bewusst offenen Raum fernab klassischer Referate. Statt Frontalinput entstand im Schulzentrum Davos unter der Gesprächsleitung von Damian Haas ein dialogischer Begegnungsort, an dem Biografien, individuelle Lernwege und persönliche Erfahrungen im Zentrum standen. Genau dieser Austausch machte einmal mehr sichtbar, wie Bildung durch Menschen, Haltung und echte Beziehungen lebendig wird.
Entstehung des Churermodells und persönliche Schulerfahrungen
Im Gespräch mit Reto Thöny, dem Mitinitiator des Churermodells, und der Lehrperson Ariane Spross (@a_teachers_lifestyle) wurden persönliche Einblicke in ganz unterschiedliche Schulbiografien gewährt. Reto Thöny berichtete eindrücklich aus den Anfängen und über die Entstehung des Churermodells. Beide Gäste teilten zudem prägende Erlebnisse aus ihrer eigenen Schulzeit – Momente, die ihr heutiges Verständnis von Schule und Pädagogik massgeblich geformt haben.
Mehr als ein Raumkonzept: Unterrichten als Erlebnis
Für Ariane Spross, die das CAS zum Churermodell bei Reto Thöny absolvierte, war diese Form des Unterrichtens ein echter Wendepunkt: Es war genau die Art zu unterrichten, nach der sie schon immer gesucht hatte und die ihrem Verständnis von zeitgemässem Lernen entspricht. Im Gespräch wurde deutlich, dass die Anwendung des Churermodells weit über das reine Umstellen von Tischen und Bänken im Schulzimmer hinausgeht. Es eröffnet eine Fülle von didaktischen und methodischen Möglichkeiten, die den Unterricht für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen gleichermässig zu einem bereichernden Erlebnis machen.
Zum Nachhören – der Podcast «Bildungsreise»
Wer nicht live dabei sein konnte oder die spannenden Impulse nochmals nachhören möchte: Der Mittagstalk wird schon bald als Podcast-Episode in der Reihe «Bildungsreise» von Damian Haas zu hören sein.




